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GMP Aktuell

GMP-BERATER: 23. Auflage

Die Ergänzungslieferung (EL) 23 des GMP-BERATERS wurde vor Kurzem verschickt. Als Kunde der Papier-Version und/ oder der CD, haben Sie die Lieferung bereits per Post erhalten. Unsere Online-Kunden profitieren davon, dass die Aktualisierung  der Inhalte automatisch erfolgt. Die wichtigsten Änderungen der EL 23 lesen Sie im Folgenden.

 

Band 1-5: GMP Praxiswissen

Kapitel 8 Reinigungsvalidierung: Die Reinigungsvalidierung spielt nach wie vor eine wichtige Rolle im pharmazeutischen GMP-Umfeld und wird bei Audits und Inspektionen häufig einer kritischen Prüfung unterzogen. Jahrelange Erfahrung sowie Weiterentwicklungen der Probenahmetechniken und Nachweismethoden prägen heute den „state-of-the-art“ der Reinigungsvalidierung in der pharmazeutischen Industrie. Dies haben wir zum Anlass genommen, das Kapitel Reinigungsvalidierung zu aktualisieren und zu ergänzen, auch wenn es bislang keine grundlegend neuen regulatorischen Anforderungen zu diesem Thema gibt.

Kapitel 12 Sterilproduktion: Das Kapitel Sterilproduktion wurde gänzlich neu verfasst und dabei dem aktuellen Stand der regulatorischen Anforderungen angepasst.

In Kapitel 12.A Einleitung werden die grundlegenden Anforderungen an sterile Produkte, die wichtigsten Herstellungsverfahren und deren Zuordnung zu den Reinheitsklassen sowie die gängigen Sterilisationsmethoden kurz vorgestellt. Außerdem finden Sie hier eine umfas-sende Übersicht über GMP-Regelwerke, Leitlinien und Normen zum Thema Sterilproduktion.

Kapitel 12.B Schleusenkonzepte be-schreibt Anforderungen an Personal- und Materialschleusen und erläutert deren räumliche Konzeption. Das Umkleideprozedere wird detailliert beschrieben.

Die Verfahrensschritte zur Herstellung im Endbehältnis sterilisierbarer Produkte und die damit verbundenen Anforderungen an Reinräume und Ausrüstung werden in Kapitel 12.C kompetent und praxisnah beschrieben. Der Autor zeigt auf, welche Prozessparameter die Qualität des Endproduktes maßgeblich beein-flussen und erläutert, wie diese im Rahmen der Prozessvalidierung zu berücksichtigen sind.

In Kapitel 12.D Sterilisationsverfahren werden physikalische Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten der Dampf-sterilisation, Hitzesterilisation und Strahlensterilisation beschrieben. Der Autor erläutert, worauf bei der Prozessführung zu achten ist und wie der Erfolg eines Sterilisationsverfahrens überprüft wer-den kann. Abschließend werden wichti-ge Aspekte der Qualifizierung und Vali-dierung vorgestellt.

Die Aseptische Herstellung (Kapitel 12.E) ist eine weitere Möglichkeit zur Herstellung steriler Produkte, die hohe Anforderungen an Räumlichkeiten, Personal und Arbeitstechniken stellt. Der Autor erläutert wichtige Aspekte des Reinraummonitorings und geht ausführlich auf Mitarbeiterschulung, Reinraumkleidung und Zutrittsregelungen ein. Die Technik der Sterilfiltration inklusive der hierzu verwendeten Materialien und Geräte sowie der Filterintegritätstests wird detailliert beschrieben. Auch die aseptische Herstellung muss validiert werden. Hierzu werden üblicherweise Nährmedienabfüllungen vorgenommen. Der Autor beschreibt alle wichtigen Kriterien bei der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung des Media Fills,

Die Prüfung steriler Produkte (Kapitel 12.G) umfasst neben der Prüfung auf Sterilität (Kapitel 12.G.1) auch die Prü-fung auf bakterielle Endotoxine (Kapitel 12.G-2) sowie die Prüfung auf Dichtigkeit und Partikel (Kapitel 12.G.3). Die hierzu eingesetzten Methoden und Verfahren werden vorgestellt und Besonderheiten bei der Durchführung und Auswertung erläutert.

Kapitel 23 Methoden zur Qualitätsverbesserung: Statistische Prozesskontrolle (Statistical Process Control, SPC) ist ein Werkzeug, mit dessen Hilfe die Variabilität eines Prozesses beobachtet, analysiert und verbessert werden kann. Der Autor erläutert die unterschiedlichen Arten der Variabilität, zeigt die Grenzen der beschreibenden Statistik auf und stellt verschiedene Arten von Kontrollkarten vor. Erstellung und Interpretation von Regelkarten werden anhand von Beispielen anschaulich erklärt. Die Unterschiede zwischen statistischer und automatisierter Prozesskontrolle werden erläutert, ebenso deren gemeinsame Ziele und Voraussetzungen. Die Möglichkeit, statistisch kontrollierte Prozesse anhand der Prozessfähigkeit zu bewerten, wird ausführlich diskutiert. Abschließend fasst der Autor Ziele und Vorteile der statistischen Prozesskontrolle zusammen und gibt wichtige Hinweise für die Einführung im Unternehmen.

Band A-E: GMP Regularien

Kapitel C Verfahrensanweisungen der ZLG: Mit dieser Ergänzungslieferung erhalten Sie die Verfahrensanweisung 07110102 in der korrekten Fassung.

C.5 Organisatorische Aspekte der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von GMP-Drittlandinspektionen: Diese Verfah-rensanweisung wurde überarbeitet und liegt nun als Version 07110303 vor. Die aktuelle Fassung berücksichtigt das Mitteilungsformblatt des BMG sowie Änderungen der entsprechenden Community Procedure. Außerdem wurden Belange des Tierimpfstoffbereiches aufgenommen.

C.19 Fragen & Antworten-Papier: Pflichten und behördliche Überwachung von pharmazeutischen Unternehmen: Dieses Ende 2009 veröffentlichte Dokument der Expertenfachgrupe 2 soll einen Überblick vermitteln, welche arzneimittelrechtlichen Pflichten pharmazeutische Unternehmer zu erfüllen haben. Weiterhin wird auf die Besonderheiten eingegangen, die sich ergeben, wenn pharmazeutische Unternehmer bestimmte Pflichten nicht selbst wahrnehmen, sondern Dritte mit der Durchführung beauftragen. Ein besonderes Augenmerk gilt hierbei dem so genannten Mitvertrieb sowie der Herstellung und Distribution im Lohnauftrag. Es ist beabsichtigt, dieses Frage- & Antwort-Dokument kontinuierlich zu ergänzen.

C.20 Glossar: Mit dieser Ergänzungslieferung erhalten Sie das überarbeitete Glossar der ZLG mit Stand vom 1.3.2010.

Kapitel H Gesetze und Richtlinien Europa: Die revidierte Fassung des EU-GMP-Leitfadens Teil II trat am 31.07.2010 in Kraft. In Anlehnung an die ICH Qualitätsleitlinie Q9 wurden in Kapitel 2 die neuen Abschnitte 2.19 bis 2.21 zum Thema Qualitätsrisikomanagement aufgenommen. Vergleichbare Änderungen des EU-GMP-Leitfadens Teil I wurden bereits im Februar 2008 offiziell.

Kapitel J ICH: Die ICH-Arbeitsgruppe zur Qualitätsimplementierung veröffentlichte im April 2009 ein Frage- & Antwort-Dokument zur Imple-mentierung der ICH Qualitätsleitlinien Q8 (Pharmazeutische Entwicklung), Q9 (Qualitätsrisikomanagement) und Q 10 (Pharmazeutisches Qualitätssystem). Dieses Dokument wurde in den folgenden Monaten durch weitere Fragen ergänzt und liegt nun in der aktuellen Fassung vom 29.10.2010 vor. Die von der Arbeitsgruppe entwickelten Fragen und Antworten sollen die Einführung und Umsetzung der bestehenden Qualitätsleitlinien erleichtern, denn die Vorzüge der Harmonisierung technischer Anforderungen in den ICH-Regionen kommen nur dann zur Geltung, wenn die verschiedenen ICH-Qualitätsleitlinien in den drei Regionen konsistent umgesetzt und interpretiert werden.

Was ist zu tun?

Wenn Sie sich das Einsortieren der Ergänzungslieferung in Zukunft sparen wollen, sehen Sie sich unsere online Versionen für Firmen oder Einzelnutzer des GMP-BERATERS an! Sie arbeiten international? Dann ist das GMP MANUAL ein wichtiges Arbeitsinstrument für Sie!

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