GMP Aktuell

17.10.2017

EMA legt Business Continuity Plan für Brexit vor

Am 16. Oktober hat die EMA (European Medicines Agency) einen 17-seitigen Preparedness Businessplanveröffentlicht, der die notwendigen Vorbereitungen zum Austritt Englands aus der EU beschreibt. Vieles ist noch unsicher für die EMA und so sollen diverse Strategien entwickelt werden, die dann – je nach Situation – zum Einsatz kommen könnten. Der Continuity Plan soll fortlaufend überarbeitet und angepasst werden.


Das Dokument nennt als Zielsetzung

  • die Beschreibung der Maßnahmen, die vorbereitend getroffen werden können und
  • die geplante Umsetzung der genannten Maßnahmen je nach Verlauf des tatsächlichen Austritts von England aus der EU.

Dabei soll so lange wie möglich ein „Business as usual-Szenario“ aufrecht erhalten werden und zwar gemäß der strategischen Ausrichtung, die für die Jahre 2017-2019 festgelegt wurde. Parallel dazu werden z. B. die entsprechenden Schritte für einen Umzug des EMA-Standortes auf den Weg gebracht. Weiterhin werden Vorbereitungen getroffen, um vor allem einen möglichst reibungslosen Übergang zu ermöglichen. Um die drohenden Personalengpässe auszugleichen, wird bereits neues Personal rekrutiert und auch Möglichkeiten zur Bindung von bestehenden Mitarbeitern werden entwickelt und geprüft. Damit soll dem überproportional großen Verlust an Expertise und Erfahrung entgegen gewirkt werden. Ob dies gelingt oder ob durch große Personalverluste Probleme drohen, ist noch nicht abzusehen.

Das wird zum Teil wohl auch von der Wahl des neuen Standortes abhängen. Auch dazu soll es einen EMA Preparedness Plan geben. Die „Wenn – dann“ Szenarien hat die EMA nach Prioritäten kategorisiert und in Tabellenform dargestellt. Hier gelangen Sie direkt zum Brexit Preparedness Business Continuity Plan der EMA.


Quelle:

EMA: Prepardeness Business Plan


 

Kommentare


Schreiben Sie einen Kommentar zu dieser Meldung.

> Zögern Sie nicht, wir freuen uns auf Ihr Feedback!