GMP Aktuell

21.11.2017

Europäische Arzneimittelagentur EMA zukünftig in Amsterdam

Die EU-Europaminister haben entschieden: Zukünftig wird die EMA ihren Sitz in der niederländischen Hauptstadt Amsterdam haben. Bonn, als deutsche Bewerberstadt, war bereits in der ersten Auswahlrunde des Auswahlprozesses ausgeschieden.


Die 27 EU-Mitgliedsstaaten beurteilten die Bewerberstädte in Form eines „Punktevotings“. Von 19 Städten, die um den Sitz der EMA ins Rennen gegangen waren, schafften es Mailand, Kopenhagen und Amsterdam in die zweite Runde. Am Ende wurde Amsterdam per Losverfahren zum neuen Standort der EMA auserkoren. Damit gehen für Amsterdam diverse wirtschaftliche Vorteile einher. So siedeln sich rund um den neuen Standort nicht nur Konferenzen und Veranstaltungen mit Experten aus der ganzen Welt an, auch Dienstleistungen aller Art werden einen Aufschwung nehmen. Die EMA bescherte London z. B. rund 39000 zusätzliche Hotelübernachtungen. Als Auswahlkriterien galten unter anderem

  • die Arbeitsbedingungen
  • die Verkehrsanbindung
  • die bisherige Zahl der EU-Agenturen oder auch
  • die Möglichkeit eines schnellen und problemlosen Umzugs.

Dieser Umzug soll denn auch schnellstmöglich von Statten gehen. Spätestens bis zum 30. März 2019 möchte die EMA von Amsterdam aus agieren. Wie interne Umfragen der EMA ergaben, ist die Mehrheit der EMA-Mitarbeiter bereit, mit nach Amsterdam umzuziehen. Dies wiederum sichert die Kontinuität der Abläufe innerhalb der EMA und damit auch die Verfügbarkeit von Medikamenten für Mensch und Tier. Ab Anfang Dezember soll auf der Website eine Grafik zur Verfügung stehen, die den Fortschritt und den Stand des Prozesses verfolgbar macht.


Quelle:

EMA: News


 

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