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GMP Aktuell

28.06.2016

Brexit und die Europäische Arzneimittelagentur EMA

Kaum ist der Brexit-Entscheid in Großbritannien gefallen, wird über mögliche neue Standorte der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) spekuliert. Sie hat ihren Sitz in London und spielt eine zentrale Rolle in der Arzneimittelzulassung und in der Beurteilung und Überwachung von Medikamenten. Die Agentur beschäftigt rund 750 Mitarbeiter und ist erst vor zwei Jahren in ein neues Gebäude eingezogen.

 

„Die EMA wird einen neuen Sitz nehmen müssen“, so z. B. Martin Zentgraf, Vorstand vom Bundesverband der pharmazeutischen Industrie (BPI). Er glaubt nicht, dass die Behörde die europäische Zulassung und Bewertung neuer Arzneimittel an einem Ort außerhalb der EU tun kann. Den britischen EU-Austritt bezeichnet er als „Schlag für die Errungenschaften der Arzneimittelversorgung in Europa". Dieser Aussage schließt sich auch der Bundesverband der Arzneimittelhersteller e. V. (BAH) an. Der BAH schlägt als neuen Dienstsitz Bonn vor, denn dort habe auch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) seinen Sitz. Aber auch andere Pharmaverbände wie Italien, Schweden und Dänemark haben Interesse bekundet. Italien begründet sein Interesse damit, dass Guido Rasi, seines Zeichens Präsident der EMA, Italiener ist und zuvor bei der italienischen Arzneimittelbehörde AIFA war. Dänemark wird – als möglicher weiterer EU-Ausstiegskandidat – eher geringere Chancen haben. Schweden hingegen war bereits sehr oft als Berichterstatter bei Zulassungsverfahren tätig.

Klar ist, dass unter dem Ausstieg Großbritanniens aus der EU auch die Pharmaindustrie leiden wird. Der Bundesverband der Arzneimittelhersteller schreibt dazu: „Die europäische Zulassung von Arzneimitteln, eine vereinheitlichte Pharmakovigilanz, der gemeinsame Binnenmarkt sowie die europäische Freizügigkeit kommen der Industrie seit vielen Jahren zu Gute und haben den Zugang zu Arzneimitteln für Patienten in Europa erheblich verbessert“.

Die Konsequenzen sowohl für Großbritannien als auch das restliche Europa lassen sich nur erahnen. Es gilt abzuwarten.

Quelle:

BPI: Pressemitteilung
BAH: Pressemitteilung

Fierce Pharma: Pharma News

 

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