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GMP Aktuell

13.03.2018

EU: Schlechte Chancen für EMA-Mitgliedschaft für Großbritannien

Während die britische Premierministerin Theresa May diverse Vorteile einer EMA-Mitgliedschaft Großbritanniens benennt, nimmt die EU eine eher entgegengesetzte Position ein. Ein Entwurfsdokument, das am 7. März 2018 vom Europarat veröffentlicht wurde, beschreibt die „Zukunftsaussichten“ für England aus Sicht der EU.

 

Die britische Tageszeitung „The Guardian“ kommentiert das Szenario wie folgt: "Die britische Regierung vollzieht den Brexit mit Ansprachen, die EU hingegen bevorzugt Dokumente."

Unterstützung für ihre Vorstellung des Brexit findet die Premierministerin indes bei der britischen Pharmaindustrie. Das ist verständlich, denn gemäß May soll die EU Großbritannien nicht in Schwierigkeiten bringen, indem man sie in Handelsmodelle zwängen würde, welche ursprünglich für kleinere und weiter entfernte Länder entworfen sein wurden.

Ist das Entwurfsdokument des Europarats eine Absage an Großbritannien?

Die Antwort der EU kam in Form einer Entwursleitlinlie, die klar macht, dass ein Nichtmitgliedsstaat nicht die gleichen Vorteile wie ein Mitglied genießen könne:

Der Europäische Rat wiederholt, dass die Union ihre Unabhängigkeit im Hinblick auf ihre Entscheidungsfindung erhalten wird, was die Beteiligung des Vereinigten Königreichs als Drittland für Einrichtungen, Behörden und Gesellschaften ausschließt.“ Außerdem heißt es, dass die erwartete Freihandelsvereinbarung zwischen Großbritannien und der EU nicht dieselben Vorteile bieten könne wie eine Mitgliedschaft.

Daraus folgt, dass der grenzüberschreitende Handel weitaus komplizierter wird.

Ein weiteres Statement der EU zeigt, dass der bevorzugte Weg der EU vorsieht, dass beide Seiten nur durch gleiche Standards einen offenen Zugang zu den jeweiligen Märkten bieten.

Gemäß der EU wäre eine Möglichkeit für Großbritannien außerdem, Norwegen und anderen Ländern als Nicht-EU Mitgliedsstaaten der EMA beizutreten. Falls sich Großbritannien jedoch dazu entschiede, den Binnenmarkt zu verlassen und sich herausnehme, über EMA-Vorgaben zu entscheiden, anstatt sie zu akzeptieren, solle es klar sein, dass diese Wünsche nicht mit der Idee einer EMA-Mitgliedschaft vereinbar sein können.

Wie geht es weiter?

Weil die finalen Handelsgespräche erst mit dem schlussendlichen Austritt von England aus der EU im März 2019 beginnen werden, wird eine endgültige Handelsvereinbarung noch viel Zeit brauchen. Dies untermauert auch die viel zitierte Warnung der EU: „Nichts ist vereinbart, bis alles vereinbart ist“. Bis zur finalen „Scheidung“ wird es wohl keine wirklichen Entscheidungen bei Handelsgesprächen geben.

Quelle:

Entwurfsdokument des Europarates

The Guardian

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