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APIC: Aktualisierte Nitrosamin-Leitlinie

APIC: Aktualisierte Nitrosamin-Leitlinie

Das Active Pharmaceutical Ingredients Committee (APIC) hat die zweite Überarbeitung seiner Leitlinie für Wirkstoffhersteller zum Risikomanagement für Nitrosamine veröffentlicht. Diese Leitlinie wurde erstmals im Jahr 2020 von der APIC-Arbeitsgruppe „Nitrosamine” erstellt.

Das Dokument wurde erweitert, um den aktuellen regulatorischen Anforderungen (hauptsächlich der EMA) hinsichtlich der Grundsätze der Risikobewertung, der zu berücksichtigenden Ursachen, der analytischen Tests sowie der Kontroll- und Minimierungsmaßnahmen Rechnung zu tragen. Dazu gehören unter anderem: 

  • Umfassende Erörterung der Mechanismen der Nitrosaminbildung 
  • Ausweitung des Anwendungsbereichs von niedermolekularen Nitrosaminen auf Nitrosamine, die eine strukturelle Ähnlichkeit mit dem Wirkstoff aufweisen (nitrosamine drug substance related impurities, NDSRIs) 
  • Ansätze für theoretische Risikobewertungen mit Berechnungen des Purge-Faktors (Fähigkeit eines Prozesses, die Nitrosamine während der Herstellung von Wirkstoffen zu entfernen oder zu reduzieren) 
  • Leitlinien für die detaillierte Bewertung des Risikos durch Wasser 
  • API-Tests, einschließlich Methodik, mit Berechnung der akzeptablen Grenzwerte 
  • Umsetzung geeigneter Kontroll-/Minimierungsstrategien 

Außerdem ist ein separates Kapitel der Einbindung des Nitrosamin-Risikomanagements in das Qualitätsmanagementsystem gewidmet.


Quelle:

APIC: Nitrosamine Risk Management: Guidance for API Manufacturers

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