Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Brexit: Die Übergangsphase ist beendet – MHRA veröffentlicht 48 Dokumente
News: Brexit

Brexit: Die Übergangsphase ist beendet – MHRA veröffentlicht 48 Dokumente

Die Übergangsphase bis zum Inkrafttreten des Brexits endete am 31. Dezember 2020. Die britische Behörde für Arzneimittel und medizinische Produkte (MHRA) hat für die nun anlaufenden Prozesse noch einmal einen Schwung von Dokumenten veröffentlicht. Sie decken alle Aspekte der Regulierung von Arzneimitteln und Medizinprodukten in Großbritannien ab.

Die Hälfte davon regelt Zulassungsfragen wie

  • die Erneuerung von Marktzulassungen
  • die Lizenzierung von Biosimilars
  • der Umgang mit Masterfiles von Wirkstoffen
  • die Registrierung neuer Verpackungsinformationen

Ein weiterer Satz von Dokumenten betrifft den Import und Export.
Ein großer Teil regelt zudem die Versorgung in Nordirland, das weiterhin dem EU-Recht untersteht.

Zusätzlich hat das National Institute for Biological Standards and Control (NIBSC) ebenfalls Dokumente veröffentlicht. Diese betreffen die Änderungen, die mit dem Ausstieg Großbritanniens aus dem EU Official Control Authority Batch Release Programm (OCABR) einhergehen.

OCABR-Zertifikate für die Bereitstellung biologischer Arzneimittel in Großbritannien konnten bis zum 31. Dezember 2020 verwendet werden. Alle bis dahin ausgestellten Zertifikate bleiben gültig. Zukünftige Chargen müssen von der NIBSC zertifiziert werden. Ausnahmen gelten für Produkte, die in Ländern getestet wurden, mit denen Großbritannien MRAs abgeschlossen hat. Das betrifft derzeit nur Israel (nur für Impfstoffe) und die Schweiz.


Quellen:

MHRA: New guidance and information for industry from the MHRA (Quelle nicht mehr verfügbar)

NIBSC: Guidance for manufacturers of biological medicines - independent batch release in the United Kingdom

Kennen Sie den GMP-BERATER?

Er ist das weltweit größte Wissensportal für Qualitätsmanagement in der Pharmaindustrie. Der Demozugang ist kostenlos und endet automatisch.

Jetzt unverbindlich testen

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

News: EMA

EMA präzisiert Chargenkennzeichnung bei parallel gehandelten Arzneimitteln

Die EMA in ihrer Frage-Antwort-Sammlung zu GMP und GDP die Antwort auf Frage 4 zu Kapitel 5 des EU-GMP-Leitfadens überarbeitet. Sie erläutert, welche Chargennummern auf der Verpackung parallel gehandelter Arzneimittel anzugeben sind.
Weiterlesen
Frage der Woche | GMP-Verlag

Wie wird der Qualifizierungsprozess von Laborgeräten dokumentiert?

Hier geht es zur Antwort:
Weiterlesen
FDA-Findings: Sichere aseptische Herstellung beginnt beim Anlagendesign

FDA-Findings: Sichere aseptische Herstellung beginnt beim Anlagendesign

Auf der PDA/FDA Joint Regulatory Conference 2026 machte die FDA deutlich: Moderne Anlagentechnik allein gewährleistet keine Sterilitätssicherheit. Der Beitrag beleuchtet GMP-Mängel bei FDA-Inspektionen und die Rolle der Anlagenplanung bei der aseptischen Herstellung.

Weiterlesen
News: Europa

EDQM: Neue Arbeitsgruppe für 3D-gedruckte Arzneimittel

Die Europäische Arzneibuchkommission (EPC) hat die Einrichtung einer Arbeitsgruppe für 3D-gedruckte Arzneimittel beschlossen. Ziel ist es, geeignete Qualitätsstandards im Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur.) zu verankern.
Weiterlesen
EMA: 14 neue Nitrosamine im Appendix 1

EMA: 14 neue Nitrosamine im Appendix 1

Der Appendix 1 zum Q&A der EMA zu Nitrosamin-Verunreinigungen ist im Oktober 2026 weiter ergänzt worden. Dieser Appendix enthält die zulässigen Aufnahmemengen (Acceptable Intake, AI) für N-Nitrosamine.
Weiterlesen
WHO: Entwurf zur Überarbeitung der Guidelines on Quality Risk Management

WHO: Entwurf zur Überarbeitung der Guidelines on Quality Risk Management

Die WHO hat einen überarbeiteten Entwurf ihrer „WHO guidelines on quality risk management“ veröffentlicht. Das Arbeitsdokument QAS/26.994 steht bis zum 15. November 2026 zur öffentlichen Kommentierung.

Weiterlesen
Vorheriges
Nächstes