EC: EU und WHO verstärken Zusammenarbeit bei der pandemischen Informationsgewinnung für medizinische Gegenmaßnahmen
„Die öffentliche Gesundheit steht heute vor einer neuen Art von Herausforderung: Geschwindigkeit. Krankheiten breiten sich schneller und unvorhersehbarer aus denn je und überschreiten dabei Grenzen und Kontinente“, erklärte Hadja Lahbib, EU-Kommissarin für Gleichstellung, Katastrophenvorsorge und Krisenmanagement, anlässlich der Unterzeichnung einer EU4Health-Beitragsvereinbarung im Wert von über 4 Millionen Euro mit dem Zentrum für Pandemie- und Epidemieaufklärung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Berlin am 24.7.2026.
Die Mittel fließen in die Stärkung der weltweiten Pandemievorsorge und -überwachung sowie der Kapazitäten zur Reaktion auf Pandemien, sie dienen der Förderung eines intensiveren digitalen und kooperativen Austauschs von Pandemieinformationen. Dadurch werden Frühwarnsignale in ein gemeinsames Verständnis und praktische Erkenntnisse für die Entscheidungsfindung in Notfällen umgewandelt. Die strategische EU-Finanzierung soll dazu beitragen, neu auftretende Gesundheitsbedrohungen schneller und genauer zu erkennen. Dies bekräftigt das Engagement der Europäischen Union für datengestützte, wissenschaftlich fundierte Informationen im Bereich der öffentlichen Gesundheit, um schnelle, auf Fakten und Wissenschaft basierende Entscheidungen zu ermöglichen.
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