Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
FDA: Ferninspektionen werden definitiv bleiben

FDA: Ferninspektionen werden definitiv bleiben

Eines ist sicher: Die FDA wird auch in Zukunft Ferninspektionen zur Unterstützung von Inspektionen vor Ort durchführen. Dies erklärten FDA-Kommissar Robert Califf und seine Stellvertreterin für regulatorische Angelegenheiten, Judith McMeekin, in einer Ende Juli veröffentlichten Erklärung.

Da Hersteller und Lieferketten über die ganze Welt verstreut sind, behält die FDA etablierte Wege bei, die während der Covid-Pandemie eine zügige Überwachung der Arzneimittelherstellung unterstützt haben:

"Da sich die Welt weiter digital aufstellt, bietet die Integration von Remote-Technologien mit persönlichen Aktivitäten eine Möglichkeit, die Interaktion zwischen der FDA und den von ihr regulierten Unternehmen effizienter zu gestalten, so dass die Behörde sich auf ihre Bewertungen stützen kann und die Industrie Innovationen und Qualitätssysteme schneller und effektiver umsetzen kann."

Mit dem Statement wird der Entwurf einer Leitlinie in Form eines Q&A-Dokuments über den erweiterten Einsatz und die Durchführung von Remote Regulatory Assessments (RRAs) vorgelegt. Darin heißt es, dass RRAs als zusätzliches Regulierungsinstrument gedacht sind, das Inspektionen oder andere etablierte Mittel zur Beschaffung von Informationen, die die FDA für die Erfüllung ihrer Aufgaben im Bereich der öffentlichen Gesundheit benötigt, nicht ersetzt. Darüber hinaus wird präzisiert, wie Fern- und Vor-Ort-Inspektionen einander ergänzen können. Mir Hilfe von RRAs sollen Informationen schneller und effizienter beurteilt und bestätigt werden können, insbesondere wenn die FDA aufgrund von Reisebeschränkungen keine Mitarbeiter entsenden kann. Die Einheitlichkeit bei der Durchführung von RRAs ist ein weiteres Thema, ebenso wie die Anwendung eines risikobasierten Ansatzes, wenn es um Standort, Inspektionshistorie oder Produktkomplexität geht.


Quelle:

FDA: Statement

FDA: Draft guidance on RRAs, Q&A

Kennen Sie den GMP-BERATER?

Er ist das weltweit größte Wissensportal für Qualitätsmanagement in der Pharmaindustrie. Der Demozugang ist kostenlos und endet automatisch.

Jetzt unverbindlich testen

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

EU: Parlament stimmt Verordnungsvorschlag zu kritischen Arzneimitteln zu

EU: Parlament stimmt Verordnungsvorschlag zu kritischen Arzneimitteln zu

Das Europäische Parlament hat einer Reihe von Maßnahmen zur Sicherung der Versorgung mit kritischen Arzneimitteln in der EU zugestimmt.
Weiterlesen
Treffen Sie den GMP-Verlag bei der Reinraum-Messe LOUNGES 2026

Treffen Sie den GMP-Verlag bei der Reinraum-Messe LOUNGES 2026

Wir freuen uns darauf, Sie zu sehen! Die Messe LOUNGES findet von 25. bis 27. März 2025 statt.
Weiterlesen
Wie kann die Einhaltung der Datenintegrität unterstützt werden?

Wie kann die Einhaltung der Datenintegrität unterstützt werden?

Hier geht es zur Antwort:
Weiterlesen
EMA: Pilotprogramm für „Breakthrough Devices“

EMA: Pilotprogramm für „Breakthrough Devices“

Die EMA plant für das zweite Quartal 2026 den Start eines Pilotprogramms zur Umsetzung der im Dezember 2025 veröffentlichten Leitlinie für "Breakthrough Devices".

Weiterlesen
EDQM: Neues Ph. Eur.-Kapitel zur Datenqualität mit Fokus auf digitale Daten

EDQM: Neues Ph. Eur.-Kapitel zur Datenqualität mit Fokus auf digitale Daten

Die Europäische Pharmakopöe (Ph. Eur.) hat ein neues allgemeines Kapitel veröffentlicht, das einen Rahmen für das Management der Qualität von Daten, insbesondere von digitalen Daten über deren gesamten Lebenszyklus definiert.

Weiterlesen
PIC/S: Jordanische FDA ist neues Mitglied

PIC/S: Jordanische FDA ist neues Mitglied

Am 1. Januar 2026 wurde die jordanische Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (JFDA) die 57. teilnehmende Behörde der PIC/S.

Weiterlesen
Vorheriges
Nächstes