Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
FDA: Zwei neue Richtlinien zur Sicherheit der Lieferkette

FDA: Zwei neue Richtlinien zur Sicherheit der Lieferkette

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat zwei Leitlinien veröffentlicht, die sicherstellen sollen, dass verschreibungspflichtige Medikamente auf ihrem Weg durch die Lieferkette ordnungsgemäß identifiziert und nachverfolgt werden können. Die Dokumente erläutern, wie die Anforderungen des DSCSA (Drug Supply Chain Security Act) erfüllt werden können.

Hersteller und Umverpacker müssen einen Identifikationsschutz auf Arzneimittelverpackungen anbringen. Dazu gehören der National Drug Code (NDC) des Produkts, die Seriennummer, die Chargennummer und das Verfallsdatum auf jeder Verpackung und jeder homogenen Packung des Produkts. Dabei handelt es sich in der Regel um einen zweidimensionalen Data-Matrix-Barcode. Die 20-seitige Leitlinie Product Identifiers Under the Drug Supply Chain Security Act, Q&As, klärt Fragen für die Industrie, die sich bei der Umsetzung der Vorgaben ergeben können. 

Die zweite Leitlinie Drug Supply Chain Security Act Implementation: Identification of Suspect Product and Notification soll Vertriebspartnern helfen, ein verdächtiges Produkt und bestimmte Szenarien zu identifizieren, die das Risiko, dass ein verdächtiges Produkt in die Lieferkette gelangt, deutlich erhöhen könnten. Die Leitlinie beschreibt auch, wie die FDA über illegale Produkte informiert werden soll und legt den Prozess zur Abwicklung von Meldungen über illegale Produkte fest.

 

Parallel dazu wurden zwei Entwurfsdokumente zum gleichen Thema veröffentlicht: 

Die Drafts sind bis zum 3. August 2021 zur öffentlichen Konsultation freigegeben.


Quelle:

FDA: Pressemitteilungen

Kennen Sie den GMP-BERATER?

Er ist das weltweit größte Wissensportal für Qualitätsmanagement in der Pharmaindustrie. Der Demozugang ist kostenlos und endet automatisch.

Jetzt unverbindlich testen

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

ANVISA: Erweitert Anerkennung ausländischer GMP-Behörden

ANVISA: Erweitert Anerkennung ausländischer GMP-Behörden

Die brasilianische Arzneimittelbehörde ANVISA hat mit der Normativen Anweisung IN 451/2026 die Anforderungen für die Anerkennung gleichwertiger ausländischer Regulierungsbehörden (AREE) sowie das Verfahren zur GMP-Zertifizierung (CBPF) aktualisiert. Ziel ist eine Beschleunigung und Vereinfachung der regulatorischen Abläufe.
Weiterlesen
EDQM: Leitfaden zur Meldung von Arzneimittelverlusten

EDQM: Leitfaden zur Meldung von Arzneimittelverlusten

Das EDQM hat einen Leitfaden zur Umsetzung der Empfehlung CM/Rec(2024)3 über die Meldung von Arzneimitteln veröffentlicht, die durch Diebstahl, Verlust oder Umleitung aus der legalen Lieferkette verschwinden.
Weiterlesen
Was sind hochaktive Substanzen?

Was sind hochaktive Substanzen?

Hier geht es zur Antwort:
Weiterlesen
Warum niemand ICH Q14 will und warum genau das ein Problem ist

Warum niemand ICH Q14 will und warum genau das ein Problem ist

Die ICH-Leitlinie Q14 Analytical Procedure Development wurde im November 2023 veröffentlicht. Dieses zukunftsweisende und regulatorisch kluge Dokument schließt sich inhaltlich an ICH Q2(R2) Validation of Analytical Procedures an und greift Elemente aus ICH Q8 Pharmaceutical Development und ICH Q9(R1) Quality Risk Management auf.
Weiterlesen
EMA: 9 neue Nitrosamine im Appendix 1

EMA: 9 neue Nitrosamine im Appendix 1

Der Appendix 1 zum Q&A der EMA zu Nitrosamin-Verunreinigungen ist im Juni 2026 weiter ergänzt worden. Dieser Appendix enthält die zulässigen Aufnahmemengen (Acceptable Intake, AI) für N-Nitrosamine.
Weiterlesen
EMA: Reduzierte Wareneingangsprüfungen sind GMP-Thema

EMA: Reduzierte Wareneingangsprüfungen sind GMP-Thema

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat ein Update ihrer „Quality of Medicines: Questions and Answers – Part 2“ veröffentlicht. Die Überarbeitung betrifft den Abschnitt „Reduced testing of incoming starting materials“.
Weiterlesen
Vorheriges
Nächstes