Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
MDCG: Nutzung von Bewertungen durch Benannte Stellen

MDCG: Nutzung von Bewertungen durch Benannte Stellen

Die Medical Device Coordination Group (MDCG) hat ihr Frage-Antwort-Dokument zu den Anforderungen an Benannte Stellen aktualisiert, um zu erläutern, wie Benannte Stellen bereits existierende Bewertungen nutzen können, um unnötige Doppelarbeit zu vermeiden.

Es muss unterschieden werden zwischen Unterlagen des Herstellers und Bewertungen, die bereits von Benannten Stellen durchgeführt wurden.

Während des strukturierten Dialogs sollten Hersteller und Benannte Stellen in der Vorantragsphase vereinbaren, Unterlagen aus früheren Anträgen wiederzuverwenden, sofern diese noch dem „Stand der Technik“ entsprechen. Hersteller sollten Änderungen in der technischen Dokumentation zur besseren Nachvollziehbarkeit hervorheben.

Benannte Stellen sollten (teilweise) auf bereits existierende Bewertungen zurückgreifen, wenn

  • die Bewertungsanforderungen unverändert bleiben,
  • die Bewertungen von qualifiziertem Personal durchgeführt wurden,
  • die Anforderungen an die Berichterstattung gemäß Anhang VII Abschnitt 4.6 erfüllt sind und die Rückverfolgbarkeit gewährleistet ist.

In den Berichten sollte angegeben werden, welche Teile der Bewertung wiederverwendet wurden, und die Rückverfolgbarkeit sollte gewährleistet sein.


Quelle:

MDCG: Questions and answers: Requirements relating to notified bodies, Revision 5 - February 2025


Kennen Sie den GMP-BERATER?

Er ist das weltweit größte Wissensportal für Qualitätsmanagement in der Pharmaindustrie. Der Demozugang ist kostenlos und endet automatisch.

Jetzt unverbindlich testen

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

FDA: "PreCheck Pilot Program" zur Stärkung der US-Arzneimittelproduktion

FDA: "PreCheck Pilot Program" zur Stärkung der US-Arzneimittelproduktion

Die U.S. Food and Drug Administration hat das „PreCheck Pilot Program“ gestartet, um die inländische Arzneimittelproduktion zu stärken und die Resilienz der Lieferkette zu erhöhen.
Weiterlesen
GMP für Tierarzneimittel: Das ändert sich ab Juli 2026

GMP für Tierarzneimittel: Das ändert sich ab Juli 2026

Mit der den Durchführungsverordnungen (EU) 2025/2091 und 2025/2154 werden die GMP-Anforderungen für Tierarzneimittel konsolidiert. Sie schaffen erstmals einen eigenständigen, verbindlichen Rechtsrahmen für den Veterinärbereich, bleiben jedoch inhaltlich eng an den EU-GMP-Leitfaden angelehnt.
Weiterlesen
Wie kann man die Eignung von Räumen überprüfen?

Wie kann man die Eignung von Räumen überprüfen?

Hier geht es zur Antwort:
Weiterlesen
ICH: Überarbeitetes Q9(R1)-Trainingspaket

ICH: Überarbeitetes Q9(R1)-Trainingspaket

Die ICH hat das Q9(R1)-Trainingspaket vollständig überarbeitet und an die Revision der Leitlinie ICH Q9 angepasst.
Weiterlesen
EMA: Neue Pläne für den EU-GMP-Leitfaden veröffentlicht

EMA: Neue Pläne für den EU-GMP-Leitfaden veröffentlicht

Die European Medicines Agency hat den neuen Arbeitsplan der GMDP Inspectors Working Group für die Jahre 2026–2028 sowie den Jahresbericht 2025 veröffentlicht.

Weiterlesen
EMA: Pilotprojekt zur Wirksamkeit des pharmazeutischen Qualitätssystems (PQS)

EMA: Pilotprojekt zur Wirksamkeit des pharmazeutischen Qualitätssystems (PQS)

Die European Medicines Agency hat ein Pilotprojekt gestartet, in dessen Rahmen EWR-GMP-Inspektoren bewerten, wie Herstellungsstandorte die Wirksamkeit ihres pharmazeutischen Qualitätssystems im Hinblick auf ein risikobasiertes Änderungsmanagement nachweisen. Zudem wird untersucht, ob das EWR-GMP-Zertifikat als zentraler Nachweis dieser Wirksamkeit dienen kann.
Weiterlesen
Vorheriges
Nächstes