Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Medizinprodukte Schweiz: MRA in Gefahr?

Medizinprodukte Schweiz: MRA in Gefahr?

Als Vertreterin der Medizinproduktebranche der Schweiz hat die Swiss Medtech am 15. Mai 2020 eine Wegleitung für den Fall veröffentlicht, dass dem Institutionellen Abkommen (InstA, Rahmenabkommen) zwischen der Schweiz und der EU nicht zugestimmt wird.

„Produkte von Schweizer Herstellern, die in Übereinstimmung zu den ab Geltungsbeginn der MDR einzuhaltenden regulatorischen Grundlagen in der EU in Verkehr gebracht werden, sind nicht im Geltungsbereich des MRA, in seiner Fassung vom 22.12.2017.“

Damit würde die Schweiz zum Drittland für den Import von Produkten, die der EU-Verordnung für Medizinprodukte (MDR) unterliegen oder gemäß MDD und AIMDD zertifiziert wurden. Für das Inverkehrbringen in der EU müsste die Schweiz einen frei wählbaren Bevollmächtigten im EU-Raum ernennen, der bestimmte Hersteller-Verantwortungen und Risiken trägt und Zugriff auf die Technische Dokumentation hat.
Gut zu wissen: Da das Datum für das Inkrafttreten der MDR um ein Jahr verschoben wurde (wir berichteten), verschiebt sich der Termin für die Benennung eines Bevollmächtigten ebenfalls um ein Jahr. Die Swiss Medtech empfiehlt den Herstellern, diese Zeit zur Umsetzung der Anforderungen zu nutzen.


Quelle:

Swiss Medtech: Wegleitung Benennung eines Bevollmächtigten für Medizinprodukte von Schweizer Herstellern

Kennen Sie den GMP-BERATER?

Er ist das weltweit größte Wissensportal für Qualitätsmanagement in der Pharmaindustrie. Der Demozugang ist kostenlos und endet automatisch.

Jetzt unverbindlich testen

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

EMA: Q&A-Papier zu Maßnahmen gegen mikrobielle Kontamination nicht steriler Arzneimittel

EMA: Q&A-Papier zu Maßnahmen gegen mikrobielle Kontamination nicht steriler Arzneimittel

Die EMA hat ein neues Q&A-Papier zu technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Vermeidung mikrobieller Kontaminationen bei nicht sterilen Arzneimitteln veröffentlicht.
Weiterlesen
Was hat Schweizer Käse mit Anhang 22 des EU-GMP-Leitfadens zu tun?

Was hat Schweizer Käse mit Anhang 22 des EU-GMP-Leitfadens zu tun?

Die Antwort auf diese Frage lieferte der zweitägige Multistakeholder-Workshop der EMA zu Anhang 22 (30. Juni – 1. Juli 2026). Ziel der Veranstaltung war es, den neuen Anhang des EU-GMP-Leitfadens zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Arzneimittelherstellung weiterzuentwickeln.
Weiterlesen
Welche Rolle spielen Reinräume bei der Herstellung steriler Arzneimittel?

Welche Rolle spielen Reinräume bei der Herstellung steriler Arzneimittel?

Hier geht es zur Antwort:
Weiterlesen
FDA: Aktualisiertes Compliance Program für Preapproval-Inspektionen

FDA: Aktualisiertes Compliance Program für Preapproval-Inspektionen

Die FDA hat ihr Compliance Program 7346.832 „Preapproval Inspections“ überarbeitet. Das aktualisierte Programm beschreibt die Planung, Durchführung und Auswertung von Preapproval Inspections (PAIs) für Zulassungsanträge für neue Arzneimittel (NDAs) und Generika (ANDAs).
Weiterlesen
EMA: Aktualisierte Fragen und Antworten zum EU-US-MRA

EMA: Aktualisierte Fragen und Antworten zum EU-US-MRA

Die EMA hat ihre Fragen und Antworten zum EU-US Mutual Recognition Agreement (MRA) aktualisiert. Anlass ist der Abschluss der FDA-Bewertung aller zuständigen EU-Behörden für GMP-Inspektionen von Tierarzneimitteln am 29. Mai 2026.
Weiterlesen
WHO: Konsultationsentwurf zur Überwachung der Entsorgung von Arzneimitteln und Medizinprodukten

WHO: Konsultationsentwurf zur Überwachung der Entsorgung von Arzneimitteln und Medizinprodukten

Die WHO hat einen Konsultationsentwurf zur behördlichen Überwachung der Entsorgung von Arzneimitteln und Medizinprodukten über deren gesamten Lebenszyklus veröffentlicht (Good practices for regulatory oversight of the disposal of medical products throughout their life cycle).
Weiterlesen
Vorheriges
Nächstes