Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Swissmedic: Dauerhafte Beteiligung an “Orbis”

Swissmedic: Dauerhafte Beteiligung an “Orbis”

Wie die Swissmedic am 17. Februar 2021 bekannt gibt, wird sie das Projekt “Orbis” nun permanent unterstützen. Orbis ermöglicht es Herstellern, ihre bei der US FDA eingereichten Zulassungsanträge gleichzeitig auch bei anderen internationalen Zulassungsbehörden einzureichen, sofern diese am Projekt teilnehmen.

Ziel des vom Oncology Center of Excellence (OCE) der US FDA initiierten Projektes ist die Beschleunigung des Zulassungsprozesses neuer Krebstherapien weltweit.  
Die eingereichten Zulassungsanträge werden in Kooperation mit der FDA geprüft. Innovative Therapieansätze erreichen so schneller den Markt und stehen damit den Patient:innen zur Verfügung. Swissmedic nahm 2020 in einem Pilotversuch am Projekt teil.  

Ab dem 1. März 2021 tritt die neue Wegleitung Projekt Orbis HMV4 in Kraft. Darin sind die Teilnahmebedingungen und Abläufe beschrieben.  

Zum Informationsaustausch zwischen der FDA und den weiteren Behörden sind Einverständniserklärungen nötig. Dazu finden Sie auf der Swissmedic-Website ebenfalls ab dem 1. März die folgenden aktualisierten Formulare: 

  • Neuzulassung Humanarzneimittel HMV4 
  • Änderungen und Zulassungserweiterungen HMV4 

Neben der Swissmedic sind Health Canada, Japans PMDA und die australische Regulierungsbehörde TGA ebenfalls in das Projekt eingebunden.


Quellen:

Swissmedic: Swissmedic beteiligt sich permanent am Projekt “Orbis" 

Swissmedic: ZL000_00_048d_WL_Wegleitung Projekt Orbis HMV4 (PDF-Download)

US FDA: Project Orbis

Kennen Sie den GMP-BERATER?

Er ist das weltweit größte Wissensportal für Qualitätsmanagement in der Pharmaindustrie. Der Demozugang ist kostenlos und endet automatisch.

Jetzt unverbindlich testen

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

News: EMA

EMA präzisiert Chargenkennzeichnung bei parallel gehandelten Arzneimitteln

Die EMA in ihrer Frage-Antwort-Sammlung zu GMP und GDP die Antwort auf Frage 4 zu Kapitel 5 des EU-GMP-Leitfadens überarbeitet. Sie erläutert, welche Chargennummern auf der Verpackung parallel gehandelter Arzneimittel anzugeben sind.
Weiterlesen
Frage der Woche | GMP-Verlag

Wie wird der Qualifizierungsprozess von Laborgeräten dokumentiert?

Hier geht es zur Antwort:
Weiterlesen
FDA-Findings: Sichere aseptische Herstellung beginnt beim Anlagendesign

FDA-Findings: Sichere aseptische Herstellung beginnt beim Anlagendesign

Auf der PDA/FDA Joint Regulatory Conference 2026 machte die FDA deutlich: Moderne Anlagentechnik allein gewährleistet keine Sterilitätssicherheit. Der Beitrag beleuchtet GMP-Mängel bei FDA-Inspektionen und die Rolle der Anlagenplanung bei der aseptischen Herstellung.

Weiterlesen
News: Europa

EDQM: Neue Arbeitsgruppe für 3D-gedruckte Arzneimittel

Die Europäische Arzneibuchkommission (EPC) hat die Einrichtung einer Arbeitsgruppe für 3D-gedruckte Arzneimittel beschlossen. Ziel ist es, geeignete Qualitätsstandards im Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur.) zu verankern.
Weiterlesen
EMA: 14 neue Nitrosamine im Appendix 1

EMA: 14 neue Nitrosamine im Appendix 1

Der Appendix 1 zum Q&A der EMA zu Nitrosamin-Verunreinigungen ist im Oktober 2026 weiter ergänzt worden. Dieser Appendix enthält die zulässigen Aufnahmemengen (Acceptable Intake, AI) für N-Nitrosamine.
Weiterlesen
WHO: Entwurf zur Überarbeitung der Guidelines on Quality Risk Management

WHO: Entwurf zur Überarbeitung der Guidelines on Quality Risk Management

Die WHO hat einen überarbeiteten Entwurf ihrer „WHO guidelines on quality risk management“ veröffentlicht. Das Arbeitsdokument QAS/26.994 steht bis zum 15. November 2026 zur öffentlichen Kommentierung.

Weiterlesen
Vorheriges
Nächstes