Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Swissmedic: FAQ zur Arzneimittelüberwachung aktualisiert

Swissmedic: FAQ zur Arzneimittelüberwachung aktualisiert

Am 25. September 2023 hat die Swissmedic eine Liste mit häufig gestellten Fragen für Zulassungsinhaber, die Berichte über unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) im Rahmen des Pharmakovigilanz-Programms der Behörde einreichen, erweitert. Die schweizerische Überwachungsbehörde bereitet damit die Hersteller in ihrem Geltungsbereich auf die zusätzlichen Anforderungen an die Dokumentation in den Einzelfallberichten vor, die ab dem 1. Januar 2024 verbindlich sein werden.

Die Behörde hat unterschiedliche Meldeanforderungen in einer Tabelle festgelegt, die je nach Risiko und Bekanntheit der UAW wie folgt in den Bericht aufgenommen werden muss:

  • Für UAWs mit geringem Risiko, bei denen die abweichende Wirkung nicht auf der Arzneimittelbeschreibung aufgeführt ist, sind Angaben zur «labelledness» in der schweizerischen Fachinformation (FI) bzw. für dort nicht beschriebene UAWs zusätzliche Angaben zur «listdness» in der Company Core Safety Information (CCSI) erforderlich.
  • Bei Schwerwiegende UAWs, deren unerwünschte Wirkung auf dem Etikett aufgeführt wird, ist eine „Kausalitätsbeurteilung“ in der Dokumentation erforderlich. Details zum zeitlichen Ablauf der unerwünschten Ereignisse und mögliche alternative Ursachen müssen aufgeführt werden.
  • Besonders risikoreiche Fälle, in denen der Hersteller ein schwerwiegendes unerwünschtes Ereignis meldet, das nicht auf der Produktkennzeichnung aufgeführt ist, verlangt die Swissmedic von den Zulassungsinhabern, dass neben den bereits aufgeführten Unterlagen auch Vorschläge für risikominimierende Maßnahmen einreichen.

Quelle:

Swissmedic: FAQ

Kennen Sie den GMP-BERATER?

Er ist das weltweit größte Wissensportal für Qualitätsmanagement in der Pharmaindustrie. Der Demozugang ist kostenlos und endet automatisch.

Jetzt unverbindlich testen

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

Wofür ist der Qualifizierungskoordinator verantwortlich?

Wofür ist der Qualifizierungskoordinator verantwortlich?

Hier geht es zur Antwort:
Weiterlesen
Vom Routinebetrieb bis zur Requalifizierung: den qualifizierten Zustand dauerhaft erhalten

Vom Routinebetrieb bis zur Requalifizierung: den qualifizierten Zustand dauerhaft erhalten

Die Qualifizierung einer Anlage endet nicht mit der Performance Qualification (PQ). Erst das Zusammenspiel aus Instandhaltung, Periodic Reviews, Änderungsmanagement und Requalifizierungen während der Betriebsphase gewährleistet den Erhalt des qualifizierten Zustands über den gesamten Lebenszyklus.
Weiterlesen
APIC: Aktualisiertes „How to do“-Dokument zu GDP für Wirkstoffe veröffentlicht

APIC: Aktualisiertes „How to do“-Dokument zu GDP für Wirkstoffe veröffentlicht

Das Active Pharmaceutical Ingredients Committee (APIC) veröffentlichte auf seiner Webseite die Version 3 des Dokuments "GDP for APIs: How to do“ (Juni 2026). Das Dokument bietet praktische Hinweise zur Umsetzung der Guten Vertriebspraxis für Wirkstoffe.

Weiterlesen
TGA: Prüfung der Übernahme internationaler wissenschaftlicher Leitlinien

TGA: Prüfung der Übernahme internationaler wissenschaftlicher Leitlinien

Die australische Zulassungsbehörde TGA (Therapeutic Goods Administration) verfolgt die Strategie, ihre regulatorischen Ansätze so weit wie möglich an vergleichbare internationale Standards anzupassen. Hierzu zählen die Zulassungsanforderungen der EU, der FDA und der ICH. In diesem Zusammenhang wurden bereits rund 370 internationale wissenschaftliche Leitlinien übernommen.

Weiterlesen
EU: Verstärkte Zusammenarbeit mit der WHO bei der Pandemievorsorge

EU: Verstärkte Zusammenarbeit mit der WHO bei der Pandemievorsorge

„Die öffentliche Gesundheit steht heute vor einer neuen Art von Herausforderung: Geschwindigkeit. Krankheiten breiten sich schneller und unvorhersehbarer aus denn je und überschreiten dabei Grenzen und Kontinente“, erklärte Hadja Lahbib, EU-Kommissarin für Gleichstellung, Katastrophenvorsorge und Krisenmanagement, anlässlich der Unterzeichnung einer EU4Health-Beitragsvereinbarung im Wert von über 4 Millionen Euro mit dem Zentrum für Pandemie- und Epidemieaufklärung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Berlin am 24.7.2026.

Weiterlesen
PIC/S: Überarbeitete Empfehlungen zu Qualifizierung und Validierung

PIC/S: Überarbeitete Empfehlungen zu Qualifizierung und Validierung

PIC/S hat die „Recommendations on Qualification and Validation“ (PI 006-4) grundlegend überarbeitet. Die neue Fassung wurde am 30. Juli 2026 veröffentlicht, tritt am 1. Oktober 2026 in Kraft und ersetzt die Version von 2007. Das Dokument wuchs von 26 auf 49 Seiten.
Weiterlesen
Vorheriges
Nächstes