Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
EMA: Q&A zu Nitrosaminen in Revision 17 veröffentlicht

EMA: Q&A zu Nitrosaminen in Revision 17 veröffentlicht

Auf ein Neues! Das Q&A der EMA zu Nitrosamin-Verunreinigungen wurden nach nur drei Wochen erneut aktualisiert und ist nun als Revision 17 corr. verfügbar. Die Aktualisierung betrifft die Fragen und Antworten 20, 21 und 22 sowie eine Korrektur der Tabelle mit der Berechnung des Potenzwertes in Beispiel 4 für N-Nitroso-l-nebivolol. Sie war in einer früheren Version, der Revision 17, gestrichen und nun wieder hinzugefügt worden.

Kurz und bündig:

  • Q&A 20: Welche regulatorischen Schritte unternehmen die Behörden nach der Identifizierung eines N-Nitrosamins, das den AI-Wert (Acceptable Intake) überschreitet?
    Q&A 21: Wie wird das Vorhandensein von Nitrosaminen kontrolliert, bis ein stoffspezifischer AI-Wert festgelegt wird?
    Die Fragen und Antworten 20 und 21 wurden hinsichtlich der Vorgehensweise bei der Überprüfung des Vorhandenseins von Nitrosaminen während der Festlegung des AI geändert. Es wird klargestellt, dass der Ansatz für eine universelle vorläufige AI (t-AI) bis zur Festlegung einer formellen AI nicht mehr als notwendig erachtet wird, da die AI mit dem neuen Ansatz für krebserzeugende Kategorien (CPCA) festgelegt werden kann (wir berichteten).
  • Q&A 22: Wie wird das Vorhandensein von N-Nitrosaminen, die den AI überschreiten, während der Durchführung der CAPA kontrolliert?
    Der Anwendungsbereich für zugelassene Produkte zur chronischen Anwendung wurde erweitert, und die geltenden Grenzwerte und Ausnahmen wurden präzisiert. Der Verweis auf chronische Erkrankungen, die nicht länger als 10 Jahre behandelt werden sollten, wurde gestrichen.
  • Wieder aufgenommen wurde hingegen die Berechnung in Beispiel 4 für N-Nitroso-l-nebivolol auf Seite 40. Sie war bei einer vorherigen Revision herausgenommen worden.

Quelle:

EMA: Website on nitrosamine impurities

EMA: Q&A for marketing authorisation holders/applicants on nitrosamine impurities

Kennen Sie den GMP-BERATER?

Er ist das weltweit größte Wissensportal für Qualitätsmanagement in der Pharmaindustrie. Der Demozugang ist kostenlos und endet automatisch.

Jetzt unverbindlich testen

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

Welche regulatorischen Vorgaben sind bei der Qualifizierung einer Verpackungsanlage zu beachten?

Welche regulatorischen Vorgaben sind bei der Qualifizierung einer Verpackungsanlage zu beachten?

Hier geht es zur Antwort:
Weiterlesen
Es liegt etwas in der Luft – Reinraumtechnik in der Pharmaindustrie

Es liegt etwas in der Luft – Reinraumtechnik in der Pharmaindustrie

In der pharmazeutischen Herstellung ist saubere Luft kein subjektives Empfinden, sondern ein technisch exakt kontrollierter Zustand, der entscheidend für die Produktsicherheit ist. Raumlufttechnische (RLT) Anlagen sorgen durch Luftführung, Luftfiltration und Drucksteuerung dafür, dass Partikel und Mikroorganismen aus kritischen Bereichen ferngehalten werden.

Weiterlesen
EMA: Scientific Guideline zur Entwicklung und Herstellung synthetischer Peptide

EMA: Scientific Guideline zur Entwicklung und Herstellung synthetischer Peptide

Die EMA hat die finale Version der scientific Guideline „Development and manufacture of synthetic peptides“ veröffentlicht.
Weiterlesen
EU: Stärkung der globalen Gesundheitsresilienz und der Lieferketten

EU: Stärkung der globalen Gesundheitsresilienz und der Lieferketten

Die Europäische Kommission hat eine neue Mitteilung zur Stärkung der globalen Gesundheitsresilienz veröffentlicht. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf resilienteren pharmazeutischen Lieferketten, dem Ausbau globaler Produktionskapazitäten und der Sicherung der Versorgung mit kritischen Gesundheitsprodukten.
Weiterlesen
Anhang 22: EMA-Workshop zu KI in GMP

Anhang 22: EMA-Workshop zu KI in GMP

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) veranstaltet am 30. Juni und 1. Juli 2026 einen zweitägigen Multistakeholder-Workshop zum Anhang 22 des EU-GMP-Leitfadens zum Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) in der Arzneimittelherstellung.
Weiterlesen
FDA: Pilotprojekt für eintägige Inspektionen

FDA: Pilotprojekt für eintägige Inspektionen

Die US-amerikanische FDA testet seit April 2026 sogenannte „One-Day Inspectional Assessments“. Dabei handelt es sich um kurze, gezielte Vor-Ort-Bewertungen, die die regulären FDA-Inspektionen ergänzen sollen.
Weiterlesen
Vorheriges
Nächstes