EU: Parlament stimmt Verordnungsvorschlag zu kritischen Arzneimitteln zu
Das Europäische Parlament hat einer Reihe von Maßnahmen zur Sicherung der Versorgung mit kritischen Arzneimitteln in der EU zugestimmt. Mit deutlicher Mehrheit unterstützten die Abgeordneten den Vorschlag, die Abhängigkeit von Drittstaaten zu verringern und die Produktions- und Lieferketten innerhalb der EU zu stärken.
Kernpunkte der Zustimmung sind der Aufbau strategischer Produktionsprojekte in der EU, eine gezielte Priorisierung öffentlicher Fördermittel sowie neue Beschaffungsanforderungen, die Hersteller mit signifikanter Produktion in der EU bevorzugen. Zudem soll die Koordinierung nationaler Arzneimittel-Lagerbestände auf EU-Ebene verbessert werden, um Engpässe frühzeitig zu erkennen und zu steuern.
Die Abstimmung basiert auf einem im März 2025 von der EU-Kommission vorgelegten Verordnungsvorschlag zu kritischen Arzneimitteln (wir berichteten). Als nächster Schritt beginnen nun die Verhandlungen mit den EU-Mitgliedstaaten über die endgültige Ausgestaltung der Regulierung.
Quelle:
Europäisches Parlament: Aktuelles
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