Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Versorgungstechnik für Pharma-Reinräume – ein Praxisleitfaden

Versorgungstechnik für Pharma-Reinräume – ein Praxisleitfaden

Die Idee hinter dem neuen Praxisbuch „Versorgungstechnik für Pharma-Reinräume – energieeffizient und GMP-konform“

4 Min. Lesezeit | von Harald Flechl, freiberuflicher Berater & Reinraumexperte
Erschienen im LOGFILE 18/2026

Historisch gewachsene Planungsansätze bestimmen bis heute den Betrieb vieler Pharma-Reinräume, oft mit unnötig hohem Energieverbrauch. Moderne Reinraumtechnik zeigt, wie sich RLT-Anlagen und Versorgungssysteme GMP-konform, nachhaltig und wirtschaftlich betreiben lassen.


Die Bedeutung der Reinraumtechnik für die pharmazeutischen Produktion, speziell für die aseptische Herstellung, ist heute unbestritten. Ihre Entwicklung nahm ihren Anfang in den 1950-er Jahren mit der Entwicklung hochabscheidender Partikelfilter, die ursprünglich für Anwendungen in der Atomindustrie entwickelt wurden. Mit einem Abscheidegrad von 99,95% für 0,3 µm schufen sie die technische Grundlage für eine nahezu partikelfreie Produktionsumgebung. Damit konnten die Anforderungen an eine Umgebung, die weitgehend frei von luftgetragenen Kontaminanten ist, erstmals zuverlässig er-füllt werden. Diese Entwicklung legte den Grundstein für die moderne Reinraumtechnik. 

Reinraumtechnik umfasst alle technischen, baulichen und organisatorischen Maßnahmen, die drauf abzielen, die Konzentration luftgetragener Kontaminationen in sensiblen Arbeitsbereichen zu kontrollieren. Hierzu gehören sowohl die Vermeidung der Einschleppung als auch die Minimierung der Entstehung und Ablagerung von Mikroorganismen, inerten Partikeln und Aerosolen. Ziel ist es, Produkte, Prozesse und Personen zuverlässig vor jeglicher Kontamination zu schützen. Reinräume und die dazugehörige Technik kommen heute in zahlreichen Branchen zum Einsatz, darunter die Pharma- und Medizinprodukteindustrie, die Halbleiter- und Lasertechnik, Optik, DVD- und Displayherstellung oder vermehrt auch in der Lebensmittelindustrie.


Die Wirksamkeit der Reinraumtechnik beruht auf dem abgestimmten Zusammenspiel technischer, baulicher und organisatorischer Maßnahmen. Diese sind stets ausgehend von den Anforderungen des jeweiligen Prozesses als Gesamtsystem zu betrachten. Ein Reinraum ist daher weit mehr als ein baulich abgegrenzter Raum: Erst das Zusammenspiel von Prozess, Anlagentechnik und qualifiziertem Personal gewährleistet den erforderlichen Schutz vor Kontaminationen. Dieser Zusammenhang wurde bereits in den 1950er-Jahren erkannt. Schon damals wurden Schleusen eingerichtet, spezielle Reinraumbekleidung eingeführt, leistungsfähige Lüftungsanlagen mit HEPA-Filtern zur Bereitstellung partikelfreier Luft eingesetzt und Mitarbeitende gezielt geschult. 

Da die Dichtheit von Reinräumen und der Luftströmungen sowie der Einfluss der Umgebung noch nicht zuverlässig bewertet werden konnten, führte man einen Raumüberdruck von 0,5 inch Wassersäule (12,5 Pa) ein. Dieser Wert war vor allem deshalb gewählt worden, weil er mit den damaligen Messverfahren sicher nachweisbar war und gleichzeitig keine übermäßige Belastung für Wände und Türen verursachte. 

Viele dieser historischen Annahmen sind bis heute der technische Standard für den Reinraumbau. Sie werden häufig unverändert in Lastenhefte übernommen, ohne ihre Notwendigkeit unter den heutigen technischen und regulatorischen Rahmenbedingungen kritisch zu hinterfragen. Das Ergebnis sind Anlagen, die oftmals deutlich mehr Energie verbrauchen als für einen sicheren GMP-konformen Betrieb tatsächlich erforderlich wäre.

Speziell in der pharmazeutischen Industrie werden etablierte Lösungen in der Regel nur zögerlich hinterfragt. Dafür gibt es nachvollziehbare Gründe: Niemand möchte Energieeinsparungen realisieren, wenn dadurch die Produktqualität eventuell gefährdet werden kann. Das Risiko, Chargen im Millionenwert zu verlieren, erscheint ungleich größer als das Einsparpotenzial bei den Betriebskosten.

Gleichzeitig zeigen zahlreiche Untersuchungen, dass sich moderne Reinräume deutlich energieeffizienter betreiben lassen, während sie dennoch strenge regulatorische Anforderungen erfüllen. Die Herausforderung besteht deshalb nicht im Fehlen technischer Möglichkeiten, sondern darin, vorhandenes Wissen konsequent in die Praxis umzusetzen. Aber wie es schon Johann Wolfgang von Goethe in seinem Werk „Wilhelm Meisters Wanderjahre“ formulierte: 

"Es ist nicht genug, zu wissen, man muss es auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muss es auch tun.“



Bereits 2004 zeigten Untersuchungen, dass sich selbst bei einem geplanten Ausfall der Raumlufttechnik während einer simulierten Produktion die Partikel- und Keimkonzentration über mehrere Stunden kaum veränderte.

Weitere Studien zwischen 2010 und 2015 belegten, dass Reinräume der GMP-Klasse C unter definierten Randbedingungen mit deutlich geringeren Luftwechselraten betrieben werden können, solange die zulässigen Partikelgrenzwerte sicher eingehalten werden. Einschränkend zeigte sich lediglich, dass aus thermischen Gründen höhere Luftvolumenströme zur Kühlung erforderlich sein können. Diese Erkenntnisse bilden heute die Grundlage moderner Regelungskonzepte wie der Dynamic Cleanroom Control (DCC). Dabei werden Partikelkonzentration, Belegung, Differenzdruck, Temperatur, Luftfeuchte und Umgebungsbedingungen kontinuierlich überwacht und der Luftvolumenstrom bedarfsgerecht angepasst.

Aktuell zeigt sich, dass durch die Optimierung bestehender raumlufttechnischer Anlagen Energieeinsparungen von 30 bis 60% ohne zusätzliche Investitionen oder Einschränkungen der GMP-Compliance möglich sind. Auch die Änderung der Betriebsart, beispielsweise während produktionsfreier Zeiten, kann unter geeigneten Bedingungen regulatorisch zulässig sein.

Damit verliert die häufig anzutreffende Annahme, eine RLT-Anlage müsse unabhängig vom tatsächlichen Bedarf permanent mit voller Leistung betrieben werden, zunehmend ihre Gültigkeit. Wenn es keine Partikel- und Keimabgabe im Raum gibt, wird sich auch der Reinraumstatus nicht verändern. Diese Erkenntnis wurde in die Reinraumnorm EN 14644-4:2023 (Planung, Ausführung und Erst-Inbetriebnahme) bereits zur Bestimmung des Luftvolumenstromes mit der „Quellstärke“ (Partikelbelastung) eingearbeitet. Lufttemperatur und Luftfeuchte sind gesondert zu betrachten, sie sind kein Reinraum-Kriterium, sondern zuerst nach Prozessanforderungen und danach für den Personalkomfort in der vorgegebenen Bekleidung zu definieren.


Auch bei der Auslegung von Lüftungsanlagen bestehen erhebliche Optimierungsmöglichkeiten. Häufig werden Außenluftanteile von 20 oder 30 % pauschal vorgegeben, obwohl der tatsächliche Bedarf wesentlich geringer sein kann. Eine bedarfsgerechte Auslegung reduziert den Energieaufwand für Be- und Entfeuchtung erheblich und senkt dauerhaft die Betriebskosten.

Bereits in der Planungsphase lassen sich durch optimierte Anlagenkonzepte nicht nur die Betriebskosten (OPEX), sondern häufig auch die Investitionskosten (CAPEX) und der Flächenbedarf der technischen Infrastruktur reduzieren.

Nicht nur die RLT-Anlagen mit unnötig hohem Energiebedarf sind ein Kostentreiber. Auch Druckluftsysteme gehören zu den größten Energieverbrauchern. Häufig werden historische Spezifikationen übernommen, ohne den tatsächlichen Prozessbedarf zu hinterfragen.

Ein gutes Beispiel ist die meist übliche Vorgabe eines Drucktaupunktes von –40 °C oder sogar – 70°C. Diese Werte werden häufig aus Anforderungen an medizinische Druckluft aus den Pharmakopöen übernommen, obwohl sie für viele pharmazeutische Anwendungen nicht erforderlich sind. Maßgeblich ist vielmehr, dass bei der Entspannung auf Atmosphärendruck kein Kondensat entsteht. Für zahlreiche Anwendungen genügt deshalb bereits ein Drucktaupunkt von +7 °C bei 8 bar Systemdruck. Die Wahl eines deutlich niedrigeren Taupunktes kann die Betriebskosten um ein Vielfaches erhöhen, ohne einen zusätzlichen Nutzen für Produktqualität oder Prozesssicherheit zu bieten.


Ein weiteres Einsparpotenzial liegt in der Dimensionierung technischer Mediennetze. Größere Rohrquerschnitte verursachen zwar höhere Investitionskosten, reduzieren jedoch dauerhaft den Druckverlust und damit den Energiebedarf der Pumpen erheblich. Da die Lebenszykluskosten einer Pumpe überwiegend durch ihren Energieverbrauch bestimmt werden, amortisieren sich solche Maßnahmen häufig innerhalb kurzer Zeit.

Generell zeigen Untersuchungen, dass die Betriebskosten technischer Reinraumsysteme bereits nach wenigen Jahren die ursprünglichen Investitionskosten erreichen können. Eine ausschließliche Optimierung des Anschaffungspreises greift daher zu kurz.

Technische Systeme können zweifellos die GMP-Compliance beeinflussen. Gleichzeitig zeigen aktuelle Erkenntnisse und praktische Erfahrungen, dass sich Reinräume sicher, regulatorisch konform und gleichzeitig deutlich energieeffizienter betreiben lassen als vielfach angenommen. Der Reinraum der Zukunft orientiert sich deshalb nicht an historischen Standardwerten, sondern an den tatsächlichen Anforderungen des Prozesses. Erst eine konsequent bedarfsgerechte Auslegung und Regelung ermöglicht den wirtschaftlichen und nachhaltigen Betrieb moderner pharmazeutischer Reinräume.


Hier finden Sie weitere Informationen zum Praxisbuch „Versorgungstechnik für Pharma-Reinräume – energieeffizient und GMP-konform“.


Haben Sie Fragen oder Anregungen? Bitte kontaktieren Sie uns.

redaktion@gmp-verlag.de

Harald Flechl
Harald Flechl

Folgende Beiträge könnten Sie auch interessieren

Reinigungsvalidierung: Wenn PDE-Gutachten und Worst Case nicht zusammenpassen

Reinigungsvalidierung: Wenn PDE-Gutachten und Worst Case nicht zusammenpassen

Belastbare PDE-Gutachten sind die Grundlage einer risikobasierten Reinigungsvalidierung. Der Beitrag zeigt, welche Mängel diesbezüglich bei GMP-Inspektionen häufig auftreten und wie Sie diese vermeiden können.

Weiterlesen
Frage der Woche | GMP-Verlag

Welche Arten von raumlufttechnischen Systemen gibt es in der Pharmaherstellung?

Hier geht es zur Antwort:
Weiterlesen
FDA: Anpassung der Nitrosamin-Grenzwerte für Arzneimittel zur kurzzeitigen Anwendung

FDA: Anpassung der Nitrosamin-Grenzwerte für Arzneimittel zur kurzzeitigen Anwendung

Die FDA hat ihre Empfehlungen zu den Acceptable Intake (AI) Limits für Nitrosamin-Verunreinigungen aktualisiert. Neu akzeptiert die Behörde unter bestimmten Voraussetzungen eine Less-Than-Lifetime-(LTL)-Anpassung der AI-Grenzwerte für Arzneimittel, die nicht lebenslang angewendet werden. Dies ist gleichzeitig eine Annäherung an das LTL-Konzept von ICH M7(R2).
Weiterlesen
Swissmedic: SMS-Registrierung für Wirkstoffe als Voraussetzung für GMP-Zertifikate

Swissmedic: SMS-Registrierung für Wirkstoffe als Voraussetzung für GMP-Zertifikate

Ab dem 15. November 2026 müssen Wirkstoffe in der EMA-Datenbank Substance Management Services (SMS) registriert sein, damit Swissmedic sie in Betriebsbewilligungen und GMP-Zertifikaten für Wirkstoffhersteller aufführen kann. Hintergrund sind Änderungen an der EudraGMDP-Datenbank.
Weiterlesen
News: EMA

EMA: Neue Q&As zu biologischen Arzneimitteln

Die EMA hat ihre Q&As zu biologischen Arzneimitteln um einen neuen Abschnitt zu „Arzneimitteln mit Sekretomen oder extrazellulären Vesikeln (EVs) aus menschlichen oder tierischen Zellen“ ergänzt.
Weiterlesen
News: Europa

EU: Rat nimmt Pharmapaket an

Der Rat der Europäischen Union hat am 28. September 2026 das EU-Pharmapaket angenommen. Damit hat die umfassende Reform des europäischen Arzneimittelrechts eine weitere wichtige Hürde im Gesetzgebungsverfahren genommen.
Weiterlesen
News: EMA

EMA: Bericht zum ersten bilateralen Treffen mit APIC veröffentlicht

Die EMA hat die Ergebnisse ihres ersten bilateralen Treffens mit dem Active Pharmaceutical Ingredients Committee (APIC) veröffentlicht. Themen waren die GMP-Überwachung von Wirkstoffherstellern, die Wiederverwendung zurückgewonnener Lösungsmittel und Nitrosaminrisiken.
Weiterlesen
Nährmedien und Nährmedienprüfung

Nährmedien und Nährmedienprüfung

Nährmedien spielen eine wichtige Rolle bei allen mikrobiologischen Untersuchungen. Damit man sich auf die erhaltenen Ergebnisse verlassen kann, muss das Nährmedium vor seinem Einsatz einer Prüfung unterzogen werden. Welche Eigenschaften geprüft werden und wie man dabei vorgeht, beschreibt Mikrobiologe Dr. Michael Rieth.

Weiterlesen
Frage der Woche | GMP-Verlag

Welche Sterilisationsverfahren gibt es für Endsterilisation?

Hier geht es zur Antwort:
Weiterlesen
Vorheriges
Nächstes

Produkte zum Thema

Produktgalerie überspringen
GMP-BERATER | Personenlizenz | 12M

GMP-BERATER | Personenlizenz | 12M

Mit einer Personenlizenz kann ein User, mit der Firmenlizenz können beliebig viele User auf das Wissensportal zugreifen. Tausende Fachleute nutzen heute den GMP-BERATER, diese weltweit einmalige und umfangreichste Informationsbasis für die Gute Herstellungspraxis. Ca. 5.000 Seiten GMP-Praxiswissen mit Abbildungen und Formblättern:Praxisnahe Anleitung für die schnelle Umsetzung im BetriebDetaillierte Beschreibung von GMP-gerechten SystemenInternationale Gesetze und Richtlinien im Original, z. T. mit deutscher ÜbersetzungImmer aktuell durch regelmäßige AktualisierungenÜbersicht und Preise als PDF zum Ausdrucken60+ MusterdokumenteAußerdem enthält der GMP-BERATER mehr als 60 Musterdokumente im Office-Format und Praxisbeispiele, die Sie individuell nutzen können:Muster-SOPsMuster-FormulareMuster-ProtokolleMuster-DokumentationenChecklistenProzessdiagramme (Flowcharts)Praxisbeispiele zur Anwendung von QRM (z. B. Risikoanalysen)Beispieldokumente zur Qualifizierung und ValidierungFallbeispieleFür leichte Auffindbarkeit sind diese Dokumente zusätzlich in einem eigenen Kapitel zusammengefasst.Alle Beiträge von praxiserfahrenen Autorinnen und Autoren aus Industrie und BehördeEin Team aus über 80 Expert*innen interpretiert behördliche Anforderungen und beschreibt deren Umsetzung in die Praxis. Die Autor*innen greifen zurück auf langjährige Erfahrung in der pharmazeutischen Industrie, Beratung und Behörde.

Lieferung unmittelbar nach Zahlungseingang
1.368,00 € netto zzgl. MwSt.
GMP Compliance Adviser | Named User Licence | 12M

GMP Compliance Adviser | Named User Licence | 12M

With an named user licence, one user can access the knowledge portal; with a corporate licence, any number of users can access it.Approx. 5,000 pages of practical GMP knowledge with illustrations and forms: Practical guidance for rapid implementation in the workplaceDetailed descriptions of GMP-compliant systemsInternational laws and guidelines Always up-to-date thanks to regular updates Download Advantages and Prices60+ Sample Documents In addition, the GMP Compliance Adviser contains more than 60 sample documents (MS Office) and practical examples that you can use.Sample SOPsSample FormsSample ReportsSample DocumentationChecklistsProcess Diagrams (Flowcharts)Practical Examples of QRM Application (e.g., Risk Analyses)Sample Documents for Qualification and ValidationCase StudiesWritten by more than 80 authors with hands-on experience directly linked to the industryA team of over 80 experts interpret regulatory requirements and describe how they are implemented in practice.The authors are experienced in the pharmaceutical industry, consulting, and government agencies.

Lieferung unmittelbar nach Zahlungseingang
1.368,00 € netto zzgl. MwSt.
GMP:KnowHow Anlagenqualifizierung | Personenlizenz | 12M

GMP:KnowHow Anlagenqualifizierung | Personenlizenz | 12M

Ihre Anlaufstelle für GMP-Wissen rund um die Qualifizierung von technischen Systemen und Anlagen. Das GMP:KnowHow Anlagenqualifizierung bietet Ihnen eine effiziente und klar strukturierte Lösung zur Qualifizierung von Pharmaanlagen. Das Wissensportal richtet sich an Mitarbeitende in der Pharmaindustrie, die einen Zugang zu praktischen Anleitungen und Beispieldokumenten brauchen und sich tiefer in die theoretischen Grundlagen der Anlagenqualifizierung einarbeiten wollen.  Das Portal liefert umfassenden Vorlagen und Arbeitshilfen, die sowohl die Erstqualifizierung als auch den gesamten Lebenszyklus einer Anlage abbilden. Alle Dokumente sind praxiserprobt und von Fachexperten erstellt. Die theoretischen Grundlagen zu den einzelnen Themen sind nur kurz angerissen. Für detaillierte Informationen wird auf die ausführlichen Kapitel des GMP-BERATERs verlinkt. Die entsprechenden Kapitel sind für Sie freigeschaltet.Übersicht und Preise als PDF zum Ausdrucken

Lieferung unmittelbar nach Zahlungseingang
810,00 € netto zzgl. MwSt.
Versorgungstechnik für Pharma-Reinräume

Versorgungstechnik für Pharma-Reinräume

Sie planen einen Pharma-Reinraum mit den dazugehörigen Versorgungssystemen oder befinden sich bereits in der Projektumsetzung? Dieses Praxisbuch unterstützt Sie dabei, technische, regulatorische und energetische Anforderungen sicher miteinander zu verbinden. Sie erhalten praxiserprobte Empfehlungen für die Planung und den Bau von Reinräumen für die pharmazeutische Industrie, ergänzt durch die physikalischen Grundlagen, die für fundierte Entscheidungen erforderlich sind.Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Einordnung langjähriger Annahmen und vermeintlicher Selbstverständlichkeiten. Das Buch zeigt anhand praxisnaher Beispiele, welche Aussagen tatsächlich fachlich oder regulatorisch begründet sind und welche sich als hartnäckige Mythen etabliert haben. Dazu gehören beispielsweise die Annahmen, dass die Reinraumklasse durch die Luftwechselzahl definiert wird, im Reinraum ausschließlich Edelstahl verwendet werden darf oder ein Laminar-Flow grundsätzlich eine Strömungsgeschwindigkeit von 0,45 m/s aufweisen muss. Mit diesem Buch erhalten Sie fundierte Entscheidungsgrundlagen für die Planung energieeffizienter und GMP-konformer Pharma-Reinräume. Sie vermeiden typische Fehlannahmen und schaffen die Voraussetzungen für einen nachhaltigen und wirtschaftlichen Reinraumbetrieb. Aus dem Inhalt:Regularien, Gesetze, Leitlinien und NormenProjektdokumentePlanungs- und AusführungsphasenReinraumklassen – LuftreinheitsklassenAusführungen von Reinräumen und klassifizierten BereichenRaumlufttechnische Anlagen

Lieferung unmittelbar nach Zahlungseingang
119,00 € netto zzgl. MwSt.